|
Kriterien für "Gendertrainings"
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Grundbaustein; 2 Tage | |
| TeilnehmerInnen: Geschlechterausgewogenheit mind. 1/3 Frauen bzw. Männer | |
| Staff: Trainerin und Trainer | |
| max. 16 TeilnehmerInnen | |
| ab 17 TeilnehmerInnen wird mit 4 TrainerInnen gearbeitet | |
Gendertraining bietet Ihnen folgende Möglichkeiten zur Sensibilisierung und Erweiterung von Ihren Genderkompetenzen: |
|
| die Differenzen in der Wahrnehmung von Personen, Situationen und Beziehungen in der Gruppe oder am Arbeitsplatz zu erkennen. | |
| unterschiedliche Sichtweisen über die eigene Position und die andere Position am Arbeitsplatz in der eigenen Organisation, im Betrieb, in der Gruppe wahrnehmen. | |
| die eigene Organisation unter dem Genderaspekt analysieren | |
| Interaktionen zwischen Männern und Frauen erleben, analysieren und ihrer Bedeutung für das eigene Selbstverständnis bewerten | |
| Theorien über weibliche und männliche Sozialisation kennen lernen | |
| sich der eigenen Biographie als Frau, als Mann bewusst machen | |
| Handlungsmöglichkeiten für eine gerechtere und vielfältigere Gestaltung der Geschlechterverhältnisse eröffnen | |
Trainingsinhalt und -ziel: |
|
| Gendertraining ist ein Grundbaustein für Genderkompetenzen | |
| Weiterbildung und strukturierte Selbstreflexion in der Gender Thematik | |
| Bewusstsein, dass das Geschlechterverhältnis ein politisches Problem ist und gesellschaftspolitische Lösungen bedarf | |
| Erkennen von Diskriminierungsstrukturen im jeweiligen Fachbereich | |
| Vorstellung von Methoden und Umsetzungsinstrumenten zu Gendermainstreaming | |
Ablauf eines Gendertrainings: |
|
| 1. Vorstellungsrunde im Bezug auf Gender-Thema
Jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin versucht zu reflektieren, welche Bedeutung für ihn bzw. für sie in seiner/ihrer Arbeit die Frage der Geschlechterverhältnisse spielt und versucht zu formulieren, welche Erwartungen er/sie an das Training hat. |
|
| 2. Vortrag über den Gender-Ansatz Hier wird erläutert, welche Bedeutung die Geschlechterverhältnisse haben und was das Gender Mainstreaming Prinzip bedeutet. |
|
| 3. Arbeitsgruppen zum Thema: Welche Bedeutung
hat der Geschlechteraspekt in meiner Arbeit? Hier wird noch einmal vertieft, an welchen Stellen Geschlechteraspekte in den einzelnen Facharbeiten eine Rolle spielen. |
|
| 4. Ergebnisdarstellung und Diskussion |
|
| 5. Arbeitsgruppen mit Kontrollinstrumenten
zur Frage, wie Gender-Aspekte integriert werden können. In dieser Arbeitsphase geht es um die Konkretisierung der Bedeutung des Geschlechteraspektes. Hier werden Analyseinstrumente gemeinsam entwickelt oder angewendet, Kriterien beschrieben, eventuell Checklisten erarbeitet |
|
| 6. Vereinbarungen und Arbeitsaufträge
Das Gender Training endet mit der konkreten Formulierung von Aussagen, Arbeitsaufträgen oder Projektkonzepten, die in einer klaren Zeit- und Ablaufplanung in der Zukunft dann erfüllt werden können. |